Ein queersensibler Alltagshilfedienst fĂŒr Berlin â persönlich, zuverlĂ€ssig und mit Haltung.
Im Februar sind wir mit der AlleFarben Alltagshilfe offiziell gestartet. Seitdem ist viel passiert: Wir begleiten inzwischen ĂŒber 50 Klient:innen, haben ein engagiertes Team aufgebaut und wurden vom Berliner Senat als Angebot nach § 45a SGB XI anerkannt. Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit â wir haben unsere Eröffnung gefeiert. Ein besonderer Moment, den wir gemeinsam mit GĂ€sten aus Politik, Kultur, Pflege und Community begehen konnten.
đ Ein Ort voller Begegnung und WertschĂ€tzung
Die Feier fand in den einladenden RĂ€umen von We Are Village statt â einem offenen, kreativen und queeren Safe Space im Herzen Berlins. Die warme AtmosphĂ€re, das gemeinsame Lachen, die intensiven GesprĂ€che: Alles zusammen hat gezeigt, was entsteht, wenn Menschen mit Haltung und Herz zusammenkommen. Es war nicht nur ein Fest â es war ein starkes Signal fĂŒr Sichtbarkeit, Zusammenhalt und VerĂ€nderung in der Pflegewelt.
đŹ Podium & Publikum im Dialog
Ein besonderer Moment des Abends war die Podiumsdiskussion, die wir ganz bewusst als offenen Austausch gestaltet haben â nicht nur mit geladenen GĂ€sten auf dem Podium, sondern auch gemeinsam mit dem Publikum. Viele Besucher:innen haben sich eingebracht, Fragen gestellt, Impulse gegeben. Dabei wurde deutlich, wie groĂ das Interesse an queersensibler Versorgung ist â aber auch, wie viele Herausforderungen noch vor uns liegen.
Dieser Dialog ist fĂŒr uns essenziell: Wir wollen Angebote nicht ĂŒber Köpfe hinweg gestalten, sondern mit der Community, aus der Community, fĂŒr die Community.
đ„ Wer mit uns gefeiert hat
Mit uns gefeiert haben u.âŻa.:
Ein besonderer GruĂ kam von Dr. Ina Czyborra, Senatorin fĂŒr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Sie wĂŒrdigte unsere Arbeit als âwichtigen Beitrag zu einer vielfĂ€ltigen und solidarischen Stadtgesellschaftâ.
đłïžâđ WofĂŒr wir stehen
AlleFarben ist mehr als ein Dienstleistungsangebot. Wir schaffen RĂ€ume, in denen sich Menschen sicher und respektiert fĂŒhlen â unabhĂ€ngig von sexueller Orientierung, geschlechtlicher IdentitĂ€t, Lebensform, HIV-Status oder Vergangenheit.
Bei uns gilt:
â Keine Bilder mĂŒssen versteckt werden
â Niemand muss sagen âNachbar:inâ statt âPartner:inâ
â Kein Zögern, wennâs um queere IdentitĂ€t oder einen positiven HIV-Status geht â weder bei Klient:innen noch im Team
Wir möchten, dass queere Menschen â ebenso wie HIV-positive Menschen, die hĂ€ufig Mehrfachdiskriminierung erleben â auch im Alter oder mit UnterstĂŒtzungsbedarf nicht unsichtbar werden. Sondern dass sie sich sicher, begleitet und gesehen fĂŒhlen. Und wir möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, das queere Mitarbeitende schĂŒtzt, stĂ€rkt und ermutigt.
đ Was wir vorhaben
Wir stehen erst am Anfang. In den kommenden Monaten wollen wir:
neue Kooperationen aufbauen,
gezielte Fortbildungen zur diversitÀtssensiblen Pflege fördern
und unsere politische Stimme fĂŒr mehr Versorgungssicherheit queerer und HIV-positiver Menschen im Gesundheitswesen einsetzen.
đ Danke!
Ein groĂes Dankeschön an unser Netzwerk, mein wunderbares Team und ganz besonders an meinen Mann fĂŒr die starke UnterstĂŒtzung in dieser intensiven GrĂŒndungszeit.
Wir freuen uns auf alles, was kommt â und vor allem auf viele gute Begegnungen mit euch. âš





















